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Nationale Wertbegriffe |
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| Wertbegriffe: „Nationale Solidarität“
& „Nation, Nationalismus“ Nationale
Solidarität
Darunter verstehen wir die Bereitschaft unseres Volkes, sich der Zusammengehörigkeit einer Volksgemeinschaft bewußt zu werden, und die Bereitschaft, gegenseitig füreinander einzustehen. Hier gilt: Gemeinwohl geht vor Eigenwohl! „Das Fundament der Menschengemeinschaft im neuvereinigten Deutschland werden die nationale und soziale Solidarität bilden, und die Gebote dieser Gemeinschaft heißen Sauberkeit, Friedenswille, Brüderlichkeit, Disziplin, Opferfreude, Mut, Gewissen, Kampfeswille, Rücksichtnahme aufeinander, Rücksicht auch auf alle Nachbarvölker und deren Lebensinteressen.“ Das sind die Worte des nationalen Vordenkers Wolfgang Strauss. Diese großen Worte verweisen den Begriff der Solidarität in den Bereich des nationalen Denkens. Bisher waren wir es anders gewöhnt, war doch der Solidaritätsbegriff typisch für die Verwendung im Klassen- und Gewerkschaftskampf. Dort solidarisiert man sich innerhalb einer abgegrenzten Interessengruppe gegen etwas. Nun aber wird der Solidaritätsbegriff als nationaler Ganzheitsbegriff für das ganze, einige Volk eingesetzt, nicht aber um gegen einen Feind zu kämpfen. Dadurch erhält der Begriff eine ganz neue, eine rein positive, ja eine soziale Bedeutung. Die nationale Solidarität wird zu einem höchstrangigen Wertbegriff, über dessen tiefen Gehalt es sich lohnt, nachzudenken. Das bezugswort „national“ verweist die Solidarität auf den Volksbegriff mit dem Endziel der Volksverbundenheit. Und so läßt sich ohne weiteres folgern, daß die nationale Solidarität zu allererst eine Liebeserklärung an das eigene Volk ist, - man ist seinem Volk wohlwollend, liebend und verantwortungsvoll zugetan. Alle Ausdrucksweisen des Zusammenlebens werden solidarisch angesprochen, ethisch aufgewertet und in Bezug gesetzt zu einer verantwortlichen Verhaltensweise gegenüber dem Gesamtwohl des Volkes. Die Volksverbundenheit wird verpflichtend herausgestellt und als ein echt soziales und humanes Anliegen eines jeden Bürgers gesehen. Wortwörtlich genommen, heißt nationale Solidarität solidarische Bezugsstellung zum Nationalen, also zur Nation, zum Volk und zu dessen Wohlfahrtsbelangen. Dadurch wird der Begriff „Volk“ endlich wieder aufgewertet, wie er in den verschiedensten Variationen im Grundgesetz angesprochen ist. Eine Aufnahme des Begriffes der nationalen Solidarität ins Grundgesetz könnte zu dessen Rückgrat werden und könnte dem deutschen Staat eine ideale Handhabe geben, das ganze Volk und dessen gesamte politische Handlungsweise der Solidaritätsverpflichtung unterzuordnen. Die Auswirkungen würden einer friedlichen, sozialen Revolution gleichkommen. Die Ergebnisse dieser Wandlung könnten etwa wie folgt aussehen: Das Volk und seine Interessen erhalten Vorrang gegenüber allen anderen Interessen. Das gesamte Lebensgefüge der Nation, einschließlich des Gehabes der kapitalistischen Wirtschaft, würden den Belangen des Volkswohles unterstellt werden müssen. Auch das gesamte Unterrichtswesen und alle Medien würden in die Pflicht genommen und in eine dem Volksganzen dienende Richtung gelenkt. Das Aufbegehren eigenherrlicher Gegenkräfte würde pariert werden können, mit Hilfe höchstrichterlichen Präzedenzurteile, die die weitere Ausformung und Präzisierung des neuen Begriffes fördern würden. Der große Vorteil des Begriffes der nationalen Solidarität liegt in der Unmöglichkeit seiner Manipulationsfähigkeit. So unentbehrlich seine weitere Ausformung ist, so notwendig ist es, zunächst einmal, den Begriff der Solidarität in nationalen Kreisen aus seiner Linkslastigkeit zu befreien und für die nationale Verwendung schmackhaft zu machen. Nation,
Nationalismus
Ein Volk wird zur Nation, wenn es sich seines politisch – kulturellen Eigenwertes bewußt wird und sein Dasein als selbstständige sichtbare Ganzheit bejaht. Das Volk liefert dazu den biologischen, geschichtlichen und kulturellen Ausgangspunkt. Wesentlich für die Errichtung einer Nation ist das Vorhandensein eines Staatsgebietes. Der Nationalismus ist die politische Ausprägung des Territorialverhaltens und dient der Arterhaltung, also einem biologischen Grundprinzip. „Nationalismus ist Fortschritt im Sinne der Evolution“ (Gerd Waldmann). Nationalismus ist das Streben politisch bewußt gewordener Völker nach Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Freiheit und Einheit.
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| Ellen Bogen |
17.01.2005 |
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