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Live-Sendungen nicht mehr ohne die NPD |
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Berlin - Der Bundeswahlkampfleiter der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) Peter Marx hat im Auftrag des Parteivorstandes die öffentlich- rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten aufgefordert, künftig auch Vertreter der NPD in Live-Sendungen mit politischem Charakter einzuladen. Die Sender haben jetzt bis zum 07. August die Gelegenheit, den Nationaldemokraten mitzuteilen, in welchem Umfang NPD-Politikern der Zugang zu Live-Sendungen gewährt wird. Durch die einseitige mediale Präsentation von Politikern anderer Parteien – etwa der bislang parlamentarisch nicht legitimierten WASG – werde nicht nur die öffentliche Wahrnehmung der politischen Parteien verzerrt, sondern auch die Chancengleichheit bei der bevorstehenden Bundestagswahl aufs gröbste verletzt, so Peter Marx. Während die mit 9,2 Prozent im Sächsischen Landtag und in vielen Kommunalparlamenten vertretene NPD von der medialen Präsenz ausgeschlossen werde, genieße der WASG- Spitzenkandidat Oskar Lafontaine eine mediale Dauerpräsenz. Die NPD sehe darin einen eklatanten Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung, dem die öffentlich-rechtlichen Medien in besonderer Weise verpflichtet sind. |
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| 01.08.2005 |
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