Völker und Rassen


Es folgt ein von uns beantworteter Leserbrief zum Thema Völker, Nationen und Rassen.


Sehr geehrter Unterbezirk Göttingen der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD),

Ich bin auf der Suche im Internet auf ihrer Internetseite auf folgende Europakarte gestoßen:
http://www.npd-goettingen.de/Weltanschauung/Europa_2015.html
Dies ist übrigens zur Zeit die Seite in unserem Weltnetz- Angebot, auf die mit Abstand am meisten zugegriffen wird. Im November waren es über 8000 Aufrufe. Wir haben uns da gut bei "Gurgel" platziert.
Nun ist dies natürlich ein karikaturistisch überzogenes Beispiel und völlig ohne wissenschaftliche Bezugsquellen, aber nehmen wir einmal an, es würde sich so entwickeln, wie sie es beschreiben.

Was ich jedoch schade finde, ist, dass sie nicht begründen, warum dieses Europa eine Horrorvision ist. Das würde ich interessehalber gerne von ihnen erfahren, da ich ein offener Mensch bin, der sich gerne mit diversesten Standpunkten beschäftigt. Wenn ich die NPD besser verstehe, dann kann ich mich eventuell ja auch mit ihr besser identifizieren und vielleicht sogar beitreten. Aber was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht! Deshalb wäre ich ihnen sehr dankbar, wenn sie mir helfen würden.
Muss man es wirklich erklären, warum man als weißer Europäer weiterhin unter weißen Europäern leben und nicht von fremden orientalischen, asiatischen und balkanischen Einwanderern überschwemmt werden möchte? Zu den ethnischen Konflikten, die daraus mit Sicherheit erwachsen würden, kämen die "heiligen" Religionskriege, da die meisten Invasoren Muselmanen sind, die uns Christen (oder Nicht- Mohammedaner) als Ungläubige verachten.
Ich stempel die NPD nicht als radikales Verbrechen ab. Nein! Ich möchte mir dessen Ideologie verständlicher machen. Jedoch bin ich bis jetzt noch immer auf einen Widerspruch gestoßen, den ich nicht verstehe und bei dem mir eventuell ein engagiertes NPD-Mitglied weiterhelfen kann:

Ich beschäftige mich viel mit Biologie. Ich habe mir auch Nationsbegriffe der NPD angeschaut und dabei festgestellt, dass es dabei wesentlich um biologische Aspekte geht. Die NPD sagt, dass die deutsche Rasse, die sich durch den Begriff des Ariers auf ein bestimmtes phänotypisches Bild beschränkt, unter sich bleiben soll. Züchtung nennt man dies übertragen auf die Tierwelt, wenn Tiere mit bestimmten phänotypischen Merkmalen durch Erzwingung von Inzest gekreuzt werden. Diese Worte hören sich zwar zuerst unpassend an, jedoch haben sie zum einen eine gewisse Prägnanz und sind zum anderen aus biologischer Sicht völlig richtig. Wölfe sind intelligenter als Hunde! Die Hunde haben durch die Züchtung an Intelligenz verloren. Warum? Für den Biologen völlig klar: Aus dem selben Grund, weshalb Sie (nehmen wir an, sie sind ein männliches NPD- Mitglied) eine natürliche Abneigung dagegen haben, einen Nachkommen mit ihrer Mutter oder ihrer Schwester zu zeugen. Inzestkinder haben deshalb auch ein höheres Risiko behindert zu werden. Die Gene müssen gemischt werden. Es gibt rezessive und dominante Allelen, vielleicht haben sie davon schon einmal gehört. Erbbedingte Krankheiten können auch nur durch Vermischung aus dem Familienstammbaum verschwinden. Positive Attribute können nur durch Vermischung der Gene verbreitet werden. Und Negative müssen heraus gemischt werden. Unsere gesamte Evolution ist darauf ausgebaut, sodass durch natürliche Selektion erst solche hochkomplexen Wesen wie wir entstehen konnten. Ja! Auch der arische Deutsche ist ein Mischling! Und auch in der Ökologie stürzt alles ein ohne die Artenvielfalt. Wollen sie also einen deutschen Staat, indem in schon circa 200-300 Jahren nur noch „dumme Hündchen“ wohnen? Deutsche, die dann alle blond und blauäugig, aber dumm und unattraktiv werden und mit ihren Artgenossen keine Nachkommen zeugen möchten, da sie zu viele gleiche Allele besitzen? Nein, das wollen sie nicht! Sie wollen nicht, dass sich der Rest der „Rassen“ weiterentwickelt und dabei ihren Rassenstatus verlieren und eine gewaltige Vielzahl an positiven Attributen besitzt, während die „deutsche Rasse“, die es dann erst wirklich als Rasse gibt, auf ihren negativen Attributen sitzen bleibt.
Ich denke, Ihr Haupt-Denkfehler besteht darin, die Partnerwahl innerhalb des eigenen Volks oder der eigenen Rasse bereits als "Inzucht" zu bezeichnen. Das ist völlig überzogen und falsch.

Ich kenne nicht all zu genau die Theorie dahinter, aber allein die Lebenserfahrung und die Geschichte zeigt doch, dass selbst kleinere Völker, die immer noch mindestens die zahlenmäßige Stärke von einigen hunderttausend Individuen haben, für sich allein überlebensfähig und - wenn sie auf sich achten - unsterblich sind. Für Rassen gilt dies um so mehr, da die Zahl ihrer Angehörigen in die Millionen geht.

Von Inzest kann man erst reden, wenn Verwandte nahen Grades, also mit gemeinsamen Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern, gemeinsame Nachkommen zeugen. Das kam in der Vergangenheit in kleinen menschlichen Gruppen, z.B. abgelegenen Dörfern vor. Aber die Gefahr ist Menschen auch schon seit Jahrhunderttausenden bekannt, weshalb es z.B. in der Vorgeschichte der Menschheit "Brautentführungen" gab, um das Blut der Sippe aufzufrischen.

Die Reinerhaltung der Rasse bedeutet also keineswegs Degeneration, sondern im Gegenteil: die Rassen entwickeln sich weiter und verbessern ihre genetischen Eigenschaften durch Auslese und Wahl geeigneter Partner zur Zeugung von Nachkommen. Da drängt sich doch die Parallele zur Tierzucht auf: das "reinrassige" Tier ist dem "Bastard" körperlich und geistig überlegen. Bei Menschen ist es erfahrungsgemäß so, dass Mischlinge zwar oft körperlich schön, aber seelisch innerlich zerrissen und charakterschwach sind.

Ihr Beispiel mit dem Wolf, der intelligenter sein soll als der gezüchtete Hund, hinkt meines Erachtens. Wenn die Behauptung überhaupt stimmt, liegt der Grund wohl weniger im Züchten als daran, dass der Hund seine Intelligenz nicht mehr so nötig hat, da ihm die Nahrung mühelos vom Menschen vorgesetzt wird, während Wölfe in freier Wildnis ums Überleben kämpfen müssen und ihren Verstand beim Jagen im Rudel unbedingt benötigen. Das fordert das Gehirn wahrscheinlich mehr heraus als ein Bisschen Männchen machen und den Stock holen beim Haushündchen.

Aus dem selben Grund hat sich der weiße Europäer im Vergleich zum Neger schneller und weiter entwickelt: er brauchte und braucht seinen Verstand zum Überleben, denn die fertigen Nahrungsmittel wachsen ihm nicht in den Mund, und für den Winter muss man in unseren Breiten vorsorgen, sonst stirbt man.

Ich, inklusive alle meiner Verwandten der letzten Jahrhunderte sind in Deutschland geboren. Ich bin stolz ein Deutscher zu sein!
Das geht mir genau so. Unsere Vorfahren sind aber nicht nur "in Deutschland geboren", sondern sie sind Deutsche. Das ist ein wesentlicher Unterschied, der besonders während der derzeitigen Phase der Masseneinwanderung wichtig und nicht selbstverständlich ist.
Für mich bedeutet dies jedoch nur, dass ich mich mit dem deutschen Staat identifiziere und nicht mit einer „deutschen Rasse“ oder einem „deutschen Volk“, das es im biologischen Sinne so noch gar nicht gibt. Würde es dieses geben, wäre es nachweislich nicht so wie es nun ist. Es würde nicht so erfolgreich sein wie das heutige „deutsche Volk“, was wir zuerst unter einer Masse von Menschen mit phänotypischer Identifikation verstehen, so wie es auch im Sinne der NPD ist, das jedoch nur dadurch erfolgreich und identifikationsmöglich ist, da durch genotypische Vermischung ein solches „Volk“ geworden ist, dass eigentlich kein „Volk“ ist, da es zu vermischt ist und sich prinzipiell nur über Dinge wie den Staat an sich und eventuell noch gewisse kulturelle Aspekte wie Sprache identifizieren können, die dann jedoch auch dem Staat gleichgestellt werden müssen.
Eine "deutsche Rasse" gibt es wirklich nicht. Wenn man Rassen fein unterteilt, stellt man fest, dass das Deutsche Volk aus verschiedenen Rassen besteht (westisch, ostisch, dinarisch...). Aber auch bei einer groben Rasseneinteilung kann von einer deutschen Rasse keine Rede sein, denn dann kann man nur alle weißen Europäer einer einzigen Rasse zuordnen, die sich von den übrigen großen Rassen deutlich unterscheidet, nämlich im Wesentlichen Negern und Asiaten.

Was den Volksbegriff angeht, so ist dieser für die NPD ganz zentral, und wir bestreiten im Gegensatz zu Ihnen selbstverständlich nicht das Vorhandensein unterschiedlicher Völker, die sich in Nationen organisieren und verkörpern (jedenfalls streben sie danach). Als Nationalisten haben wir eine völkische Weltanschauung. Dass den natürlich gewachsenen Völkern in den letzten Jahrzehnten ein scharfer zeitgeistiger Wind entgegen weht, bringt Horst Mahler hervorrragend auf den Punkt:

Europa erlebt das Schauspiel, dass seine Intelligenz Völker und Nationen für Wahngebilde (Phantasmagorien) hält und das Wort 'Rasse' zum Unbegriff erklärt, damit es als bedeutungslos erscheine, dass hier Neger und Schlitzaugen in die Wohnsitze der Weißen einsickern [...]."

(aus: Zur heilsgeschichtlichen Lage des Deutschen Reiches).
Diese "Intelligenz" Europas, die von Menschen(rechten), aber nicht von Völkern reden will, ist der ideologische Feind der Völker und Nationen und damit des "alten" Europas. Die modernen "Weltenbürger" eroberten seit der Zeit der 1968er Studentenunruhen langsam aber sicher die Staaten, indem sie die veröffentlichte Meinung auf ihre Seite zogen. Diese "One World"- Dauerpropaganda hat auch Ihr Denken, Herr H., dahin gehend beeinflusst, dass Sie dem Aberglauben anhängen, es gebe gar kein Deutsches Volk.
Ein Deutscher ist also ein Deutscher, wenn er zum Staat gehört, also die Staatsbürgerschaft besitzt und sich mit den damit in Verbindung stehenden kulturellen Aspekten identifizieren kann. Ich bin auch dagegen, dass Türken hier aufwachsen und kein Deutsch können! Dann sollen sie nicht zum Staat gehören! Jedoch ist ein türkischstämmiger Deutscher, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und fließend Deutsch kann doch genauso deutsch wie ich.
Solch einen Quatsch wie "türkischstämmige Deutsche" gibt es für uns Nationalisten nicht. Das ist die Sprache der Globalisten.
Er hat eventuell dunklere Haut als ich, jedoch haben wir dann absolut die selbe Identifikation zur „Deutschheit“, denn alle Dinge, die wir wahrhaftig als „Deutsch“ bezeichnen können sind niemals von biologischem Ursprung.
Nein, die Biologie ist wirklich nicht das Wesentliche. Das Geistige ist entscheidend. Dazu wieder Horst Mahler (a.a.O.):
Völker sind geistige Wesenheiten, Leben.

Ihr Wille darf nicht verwechselt werden mit dem Geflecht der Willkür der Einzelnen, das sofort zugrunde ginge, würde es nicht von einem übergreifenden (transzendenten) Willen des Gemeinwesens getragen, der sich in lebenserhaltendem Handeln ausdrückt, das nicht das Handeln von subjektiven Geistern (menschlichen Individuen) ist.

Nun meine eigentliche Frage: Wie will die NPD ein „deutsches Volk“, das es so nicht gibt, biologisch erhalten, wenn sich das „deutsche Volk“ durch die deutsch- biologischen Konsequenzen entfremdet und dadurch eigentlich nicht mehr deutsch ist?

Die Frage verstehe ich nicht. Was bitte sind "deutsch- biologische Konsequenzen"? Im Übrigen ist die Frage aus nationaler Sicht ohnehin unsinnig, da die angegebene Voraussetzung falsch ist, nämlich dass es ein Deutsches Volk nicht gebe.
Ich möchte Sie nicht überfordern, aber ich habe noch eine zweite Frage. Eine Freundin von mir ist in folgender Situation: Ihre Vorfahren sind als Deutsche nach Russland gezogen. Sie hat also deutsche Wurzeln. Nun heißt der Teil von Russland mittlerweile Kasachstan. Sie ist nun wieder nach Deutschland gezogen. Sie kann fließend Deutsch und hat nur deutsche Vorfahren, jedoch nur eine kasachische Staatsbürgerschaft, obwohl sie sonst auch nur noch Russisch sprechen kann und ihre deutschen Vorfahren in Russland gelebt haben.

Ist sie Deutsche, Kasachin oder Russin?
Sie ist Deutsche. Das sieht sogar unsere ansonsten antideutsch ausgerichtete Republik "brd" so, denn Aussiedler aus Osteuropa können allein aufgrund ihrer Abstammung bevorzugt nach Deutschland einreisen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. Hier geht es tatsächlich noch um die Volkszugehörigkeit. Den Globalisierern ist es also noch nicht gelungen, die völkische Denkweise vollständig aus der Gesetzgebung Deutschlands  zu verbannen.

Wer einen in Kasachstan lebenden Russen oder Deutschen als "Kasachen" bezeichnet, wie es stumpfsinnige Sportreporter zum Beispiel mit dem russischen Radrennfahrer Winokurow tun, für den ist wohl auch ein nach China auswandernder Deutscher ein "Chinese". Und die Erde ist eine Scheibe...
 
Ich wäre ihnen sehr dankbar über ihre Stellungnahme!

M.f.G. Manfred H.


Antworten von Arno Nühm
NPD Göttingen - Leserbriefe
 13.12.2009