Aufklärung über Propagandalügen


Es folgt ein Brief eines Lesers, der zwar im Wesentlichen unsere Weltanschauung teilt, aber in zwei wichtigen Fragen noch der herrschenden Propaganda auf den Leim geht.


Guten Tag,

Seit kurzer Zeit überflieg ich immer wieder Artikel und Leserbriefe Ihrer Website. Ich kann mich zum jetzigen Zeitpunkt voll und ganz mit Ihrer Meinung und Haltung identifizieren.

Allerdings bin ich heute auf den Leserbrief "Verlasst die NPD" gestoßen, auf dessen Aussagen, welche ich diesen Leserbrief entnahm, ich mir auch nach längeren Überlegungen, keinen wirklichen Reim machen konnte.

Zitieren möchte ich einfach mal die von ihnen veröffentlichten Aussagen.

"Erstens hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg nicht angefacht,..(..)"

Ich dachte immer, die Ursachen des 2. Weltkrieges lagen zum größten Teil in der sehr stark imperialistisch ausgeprägten Machtpolitik Hitlers ?
Diese Annahme ist falsch, aber verständlich angesichts der lückenlosen antideutschen Propaganda in allen etablierten brd- Medien, deren Opfer auch Sie geworden sind. Wenn einem ständig eingeredet wird, dass die vielschichtigen Ursachen, die Aktionen der beteiligten Mächte und Personen, die komplexen Abläufe sowie die Schuldfrage des Zweiten Weltkriegs sich auf die Kurze Formel bringen lassen: "Hitler war's" - dann glaubt man das eben. Mir ging es früher auch nicht anders.

Die Geschichte hat nur einen Haken: sie stimmt nicht. Es handelt sich um die Geschichtsschreibung der Siegermächte.

Das Dritte Reich war gewiss nicht imperialistischer als zum Beispiel Großbritannien oder Frankreich, ganz zu schweigen von den Großmächten USA und UdSSR. Die Weltanschauung des Nationalsozialismus, Hitlers Lebenswerk, sollte ausdrücklich nicht exportiert werden, sondern war auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Deutschen Volkes und Reiches zugeschnitten. Allein schon deshalb konnte von Imperialismus keine Rede sein.
Beziehungsweise noch ein wenig tiefgründiger in Hinsicht auf den Versailler Vertrag etc....
Die Bedeutung des Versailler Diktats - ein Vertrag war es eben nicht - kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Niemals zuvor in der Neuzeit war eine besiegte Nation dermaßen erniedrigt und ausgeplündert worden wie das Deutsche Volk nach dem Ersten Weltkrieg. Die Reparationsforderungen und Freiheitsberaubungen, z.B. Rüstungsbeschränkungen, stießen auf erbitterten Widerstand in Deutschland, aber die Weimarer Republik war zu schwach, sich dagegen zu wehren.

Erst Hitler hatte es gewagt, das Reich nach und nach von den Demütigungen zu befreien und für Deutschland das Recht auf Freiheit und Gleichberechtigung einzufordern. Allein dadurch hatte er - hatte das Dritte Reich - seine ehemaligen Kriegsgegner aufs Neue provoziert. Hitler wollte keinen Krieg, aber er wollte und konnte militärischen Auseinandersetzungen nicht um jeden Preis ausweichen.

Besonders verlogen werden heute die Angriffe auf Polen am 1.9.1939 und auf die Sowjetunion am 22.6.1941 dargestellt. Es wird schlichtweg die gesamte Vorgeschichte komplett verheimlicht. Wenn überhaupt mal nach einer Begründung gefragt wird, warum Deutschland denn diese gefährlichen und verlustreichen Militäraktionen durchgeführt hat, dann heißt es lapidar, Hitler habe ja schon 1924 in seinem Buch mal was von Krieg geschrieben, er sei also schon immer geil darauf gewesen.

Durch solche Hetze wird nicht nur der Führer für wahnsinnig erklärt, der nach ungeheuren innenpolitischen Erfolgen nun  plötzlich den Drang gehabt haben soll, sich unbeliebt zu machen und sein Werk zu zerstören. Auch die übrige Staatsführung - Hitler war ja nicht allein und auch kein uneingeschränkter Despot - sowie letzten Endes das gesamte Deutsche Volk, das unglaublich tapfer und verlustreich kämpfte, wird durch solche Unterstellungen unverschämt beleidigt. Wenn man sich erst einmal nur durch Lesen anständiger Bücher mit dem Zweiten Weltkrieg näher beschäftigt hat, kann man über die geradezu kindlich primitive und gehässige Propaganda eines Guido Knopp (ZDF- Geschichts- Showmaster) nur noch den Kopf schütteln.

"Nur zu Ihrer Information: Nicht die "Faschisten" haben hunderttausende Zivilisten absichtlich getötet, sondern unsere alliierten Feinde, die von "Antifaschisten" so gern als "Befreier" bejubelt werden. Das deutsche Militär hat niemals die Tötung von Zivilisten zum Ziel gehabt."

Die Alliierten als Feinde zu bezeichnen, daran ist nichts auszusetzen, jedoch zu behaupten, dass die Faschisten bzw. das Deutsche Militär keinen Zivilisten mit Absicht getötet hat ist für mich absolut nicht hinnehmbar. Ich denke, es ist mehr als bewiesen, welche Taten unter Hitler geschehen sind, oder irre ich mich da ?
Zunächst mal: Faschisten gab es nur in Italien. Deutschland hat sich niemals als "faschistisch" bezeichnet. Dies Wort dient heute lediglich der Verunglimpfung des Dritten Reiches und aller nachfolgenden deutsch- nationalen Bestrebungen und Bewegungen bis zum heutigen Tag.

Dass das Deutsche Militär keine Zivilisten mit Absicht getötet hat, ist eine Selbstverständlichkeit, die sich aus dem hohen soldatischen Ethos der Deutschen Wehrmacht ergibt. Übergriffe auf Zivilisten wurden durch die eigene Gerichtsbarkeit hart bestraft. Im Soldbuch des Wehrmachtssoldaten befanden sich folgende Zehn Gebote für die Kriegsführung des Deutschen Soldaten:

  1. Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörung sind seiner unwürdig.
  2. Der Kämpfer muß uniformiert sein oder mit einem besonders eingeführten, weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.
  3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diebe erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.
  4. Kriegsgefangene dürfen nicht mißhandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen. Von ihrer Habe darf sonst nichts abgenommen werden.
  5. Dum-Dum- Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgestaltet werden.
  6. Das rote Kreuz ist unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Sanitätspersonal und Feldgeistliche dürfen in ihrer ärztlichen bzw. seelsorgerischen Tätigkeiten nicht gehindert werden.
  7. Die Zivilbevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören. Geschichtliche Denkmäler und Gebäude, die dem Gottesdienst, der Kunst, Wissenschaft oder der Wohltätigkeit dienen, sind besonders zu achten. Natural- und Dienstleistungen von der Bevölkerung dürfen nur auf Befehl von Vorgesetzten gegen Entschädigung beansprucht werden.
  8. Neutrales Gebiet darf weder durch Betreten oder Überfliegen noch durch Beschießen in die Kriegshandlungen einbezogen werden.
  9. Gerät ein deutscher Soldat in Gefangenschaft, so muß er auf Befragen seinen Namen und Dienstgrad angeben. Unter keine Umständen darf er über Zugehörigkeit zu seinem Truppenteil und über militärische, politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf der deutschen Seite aussagen. Weder durch Versprechungen noch durch Drohungen darf er sich dazu verleiten lassen.
  10. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Befehle in Dienstsachen sind strafbar. Verstöße des Feindes gegen die unter 1-8 aufgeführten Grundsätze sind zu melden. Vergeltungsmaßregeln sind nur auf Befehl der höheren Truppenführung zulässig.


Freuen würde ich mich über eine genaue Erklärung, denn so wie die Aussagen dort stehen, können die doch nicht wirklich so gemeint sein.
Natürlich ziehe ich auch in Betracht, dass meine Gedankengänge momentan falsche Schlüsse ziehen.
Ihnen fehlen neutrale, nicht durch antideutsche Propaganda gefärbte Informationen. Da hilft nur eins: lesen, lesen, lesen. Wir können Ihnen da Literatur empfehlen. Schauen Sie zum Beispiel mal beim NPD-Verlag Deutsche Stimme rein.

Jetzt nun noch eine kleine Frage zum Abschluss. Mit Beantwortung dieser Fragen wären meine Zweifel wohl erstmal behoben.

"internationaler Kapitalismus - internationale Ausbeutung"

Mir ist völlig klar, welche Vor- und Nachteile der Kapitalismus mit sich bringt. Ebenso kenne ich den geschichtlichen Hintergrund mit der Durchsetzung des Kapitalismus in Europa und der Abhängigkeit von den USA. So gesehen brachte der Kapitalismus doch viel positives in die vom Krieg geschwächten Staaten und tut es doch immer noch. Die Freie Marktwirtschaft sowie der Besitz von Privateigentum, mal abgesehen davon, dass sie uns in Abhängigkeit von den Alliierten Westmächten brachte, hat auch heute immer noch seine Vorteile.

Meine Frage lautet nun, welches Wirtschaftssystem strebt die NPD an ?
Der Kapitalismus mag gut, verlockend und stark erscheinen, wenn man ihm die kommunistische Plan- und Misswirtschaft gegenüberstellt. Dass das auf exponentiellem Wachstum basierende kapitalistische Zinssystem aber in der Wurzel nichts taugt, zeigt sich besonders deutlich in der jetzt gerade stattfindenden Weltwirtschaftskrise, die nicht zufällig kommt, sondern wegen der eingebauten Systemfehler vorhersehbar und unvermeidlich war und ist.

Das von der NPD angestrebte Wirtschaftssystem ist die "raumorientierte Volkswirtschaft", ein System, das sich allein an den Interessen des Deutschen Volkes ausrichtet und nicht an der Habgier international agierender Konzerne und Spekulanten. Überhaupt sollte der zu hohe Stellenwert des Geldes aus dem Denken des Volkes erheblich zurückgedrängt werden, denn das Leben besteht nicht nur aus Arbeiten und Konsumieren. Der sittenwidrige Kapitialismus erniedrigt und versklavt den Menschen, insofern ist Antikapitalismus eine Befreiungsbewegung.

Ich bedanke mich im Voraus schon für Ihre Antworten und Zeit, die Sie aufopferungsvoll für die Beantwortung eben dieser spenden.

Mit freundlichen Grüßen und mit größtem Respekt.

Tim B.


Antworten von Arno Nühm NPD Göttingen - Leserbriefe
 16.05.2009