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Die Macht der Medien oder: Wie (ver)leite ich das
deutsche Volk |
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Für viele Bundesbürger ist es ist gang und gebe, sich täglich mit Hilfe verschiedenster Medien über tagesaktuelle Geschehnisse zu informieren. Sei es das Radio, das Fernsehgerät, Druckmedien wie z.B. die Tageszeitung oder, was sich in letzter Zeit einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut, über die elektronischen Druckmedien im Weltnetz. Daß besagte Medien über eine enorme Macht verfügen, daß durch deren Meldungen über Aufstieg und Fall - sei es von Einzelnen, sei es von Gruppen - entschieden wird, das ist jedem klar und aus diesem Grunde verlassen sich viele nicht mehr nur noch auf eines dieser Medien, sondern vergleichen Meldungen aus verschiedenen Quellen. Es wird davon ausgegangen, daß man dann zu einem objektiven Ergebnis findet. Was aber, wenn dem nicht so ist? Was aber, wenn diese verschiedenen Medien gleichgeschaltet sind? Gibt es nicht! Kann nicht sein! Ich werde Ihnen das Gegenteil beweisen. Nachfolgende Meldungen entstammen aus unterschiedlichsten Quellen: "...zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und sonstige kleine Parteien auf 10,9 Prozent ein hohes Protestpotenzial." WELT "...zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und anderer kleiner Parteien auf insgesamt fast elf Prozent ein hohes Protestpotenzial." NRZ "...zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und sonstige kleine Parteien auf 10,9 Prozent ein hohes Protestpotenzial." STERN "...zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und sonstige kleine Parteien auf 10,9 Prozent ein hohes Protestpotenzial." WAZ "...zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und sonstige kleine Parteien auf 10,9 Prozent ein hohes Protestpotenzial." WZ "… zeigte sich angesichts unerwarteter Zuwächse für die rechtsextreme NPD und sonstige kleine Parteien auf 10,9 Prozent ein hohes Protestpotenzial." Heute T-Online Na, aufgefallen? Soviel also zum Thema "Meinungsvielfalt" und "Objektivität." Ich könnte diesbezüglich noch weitere Beispiele aufführen, habe jedoch keine Lust, ein ganzes Buch zu schreiben... Hier jedoch noch ein klassisches Beispiel zum Thema "Volksverdummung": Gestern wurde, wahrscheinlich durch einen Brandanschlag, der Wahlkampfbus des CDU-Wirtschaftsministers Ulrich Junghanns zerstört. Eine Meldung aus der "Welt" lautete: "(...) Junghanns gab sich gestern nach dem Anschlag bereits wieder betont kämpferisch: "Das wird mich nicht aufhalten", sagte er. Junghanns sprach von einem "kriminellen Akt". Dieser Anschlag habe nichts mit Wahlkampf im herkömmlichen Sinne zu tun. "Das ist außerhalb jeder politischen Auseinandersetzung." Schon am heutigen Dienstag wolle er am Bahnhof in Frankfurt (Oder) wieder Wahlkampf machen. Ebenfalls gestern haben offenbar Rechtsextremisten zum wiederholten Male im Abgeordnetenbüro von PDS-Bundesparteichef Lothar Bisky in Potsdam die Scheiben mit Steinen eingeworfen. Verletzt wurde niemand. Vor fünf Jahren gab es einen Brandanschlag auf die CDU-Landesgeschäftsstelle in der Potsdamer Innenstadt. (...) Man beachte den zweiten Absatz. Erst wird von "offenbar Rechtsextremisten" in Zusammenhang mit der PDS gesprochen und dann wird, scheinbar zusammenhanglos, auf einen vor fünf Jahren stattgefundenen Brandanschlag auf die Potsdamer CDU hingewiesen. Was soll das dem Leser suggerieren? Nun, ganz einfach. Die Steine auf die PDS wurden von "offenbar" Rechten, also z.B. der NPD, geworfen, nun meint jeder Leser, daß die Potsdamer Landesgeschäftsstelle ebenfalls von uns angezündet worden ist und somit steht schon so gut wie fest, daß der Bus des Herrn Junghanns ebenfalls von "Rechtsextrem" angezündet worden wäre. Nach unserem Wahlerfolg im Saarland sowie unserem zu erwartenden Einzug in den Landtag in Sachsen waren derartige Meldungen zu erwarten und ich verspreche Ihnen, es werden dieser Meldungen noch viel mehr. Warum? Unseren auf ihren dicken Hintern sitzenden und antideutsch denkenden Politikern sind wir natürlich ein Dorn im Auge, sie wissen genau, daß unter uns weder Korruption noch Parteienfilz geduldet werden, sie wissen ganz genau, daß wir mit unserer Deutschlandpolitik ganz schnell die Wähler auf unsere Seite ziehen würden; und das darf natürlich nicht sein. Zu dem Demokratieverständnis dieser Volksverräter der etablierten Parteien noch ein Wort: Die ersten Rufe nach einem Verbot nationaler Parteien erschallen schon wieder. Warum wohl? Wir werden uns durch diese miesen Machenschaften nicht unterkriegen lassen. Wir werden so weitermachen wie bisher... für ein besseres Deutschland... für die Zukunft unserer Jugend. Deutschland braucht eine nationale Politik. |
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| Carsten Steckel |
07.09.2004 |
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